Pfarreiengemeinschaft St. Maria Landau

Ökumene

Ökumene

 




Liebe Schwestern und Brüder!

„Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.“ (Kol 3,12-14)
In unserer Stadt ist '"Ökumene" nicht nur ein frommer Wunsch oder gar ein Traum: Sie lebt — und sie lebt mit und durch viele Menschen auf allen Ebenen und in beiden Konfessionen. Unsere Kirchengemeinden und Pfarrgemeinden sind Orte vieler ökumenischer Begegnungen. Seit Jahren feiern wir zahlreiche ökumenische Schulgottesdienste, halten das Ökumenische Marktgebet in der Stiftskirche, sind gemeinsam unterwegs auf dem ÖKUMENISCHEN LICHTWEG ZUM ADVENT, halten Passionsandachten, laden zum Taizé-Gebet ein uvm. Dankbar bin für die zahllosen freundschaftlichen Kontakte und gemeinsamen Aktionen zwischen unseren Kirchengemeinden und Pfarrgemeinden.

Ein geschwisterliches ökumenisches Miteinander ist um der Glaubwürdigkeit der Kirche und um ihrer missionarischen Kraft willen unerlässlich - nicht zuletzt, weil es der Wille Christi selbst ist, „dass alle eins seien“ (Joh 17, 11). Die Ökumene hat viele Befürworter, doch es gibt auch Schwestern und Brüder, auf beiden Seiten, die sich mit der Ökumene schwer tun. Ihnen sei gesagt: Ökumene führt zu keinem profillosen Mischmasch, es nivelliert nicht Unterschiede und Widersprüche. Wir haben zwar ein erkennbar anderes Kirchenverständnis und freilich auch ein anderes Amtsverständnis. Aber so schmerzlich die Unterschiede manchmal sind, sie können auch fruchtbar sein. Denn Vielfalt ist der Gegensatz zu Einfalt. Diese Vielfalt ist Kennzeichen und Frucht des Heiligen Geistes. Und zugleich ist es unsere besondere Verantwortung, Sorge zu tragen für die Einheit der Kirche Jesu Christi. Unsere Kirchen haben ein unterschiedliches Profil, aber unsere Profilierung geschieht nicht in gegenseitiger Abgrenzung.

Vergessen wir die Worte Jesu nicht (vgl. Joh 17, 11) und bitten wir Gott um einen wahrhaft paulinischen Geist. Paulus schrieb jene wunderbaren Worte, die uns Weisung sein möchten: "Ihr seid (alle) von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! (...) In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.“ (Kol 3, 12-16)

Michael Paul, Kaplan

Unser ökumenisches Miteinander

in Queichheim

Herzliche Einladung zu unserem gemeinsamen Gebet um 18.00 Uhr:


Termine

- Mittwoch: 13. Januar 2010 (Katholische Kirche)
- Mittwoch: 03. Februar 2010 (Evangelische Kirche)
- Mittwoch: 03. März 2010 (Katholische Kirche)
- Mittwoch: 14. April 2010 (Evangelische Kirche)
- Mittwoch: 05. Mai 2010 (Katholische Kirche)
- Mittwoch: 02. Juni 2010 (Evangelische Kirche)

weitere Termine folgen!

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