Pfarreiengemeinschaft St. Maria Landau

Seelsorger

Kaplan Andreas Jacob

Kontakt:
Andreas Jacob
Marienring 4
76829 Landau
Tel. 06341/4071; Fax 4072
E-Mail: aanjacob@web.de

Zur Person

Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 14:39 Uhr
Kaplan Andreas Jacob

Liebe Leserinnen und Leser der Homepage der Pfarreiengemeinschaft St. Maria!
Alle zwei bis drei Jahre ist es soweit: Es gibt in der Pfarreiengemeinschaft St.Mariä Himmelfahrt Landau mit den Pfarreien Mariä Himmelfahrt, Queichheim und St. Martin, Mörlheim wieder einen neuen Kaplan! Und während mein Vorgänger Michael Paul an die Speyrer Dompfarrei berufen wurde, hat es mich nun nach Landau verschlagen. Gerne will ich mich nun auf diesem Weg bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Andreas Jacob und ich stamme aus Breitenbach/Pfalz, direkt an der Grenze zum Saarland gelegen. Von Kind an bin ich sehr mit meiner Heimatpfarrei St. Jakobus verbunden. Kinderchor, Messdiener, Kirchenchor, Pfarrgemeinderat, „Krippenaufbauer“ und Bandmitglied von „Wir sind Engel“ (Gruppe, die sich zum WJT 2005 in Köln aus Firmlingen und anderen Jugendlichen gegründet hat) sind nur einige Schlaglichter meines „pfarrlichen“ Lebens, die sich zwar so schnell hinschreiben lassen, die aber mein Leben prägten und prägen. Ich kann also behaupten, eine ungefähre Vorstellung von der vielfältigen Arbeit, die viele von Ihnen für Ihre Pfarreiengemeinschaft aufwenden, zu haben.
Nachdem ich 1994 die Realschule mit der Mittleren Reife abgeschlossen hatte, erlernte ich zunächst das Schreinerhandwerk, in dem ich auch recht erfolgreich war, was mich in meiner Berufswahl bestärkte. So arbeitete ich (unterbrochen von der Zivildienstzeit) noch bis August 2004 als Geselle im Schreinerberuf.
Von 1998 bis 2008 durfte ich jedes Jahr ca. drei Wochen im Sommer bei der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Lourdes mitarbeiten. Eine Zeit, die mir schließlich zeigte, dass meine Berufung eine andere ist. Im September 2004 begann dann mein Theologiestudium in Lantershofen (Bad Neuenahr/Ahrweiler). Das dortige Studienhaus St. Lambert ist das einzige dieser Art in Deutschland und ermöglicht es Männern mit Beruf auch ohne Abitur (Mindestalter: 25 Jahre) ein vollwertiges Theologiestudium auf dem dritten Bildungsweg zu absolvieren. Dieses Studium konnte ich im Sommer 2008 abschließen. Der darauf folgende Pastoralkurs in Speyer, der mit einem Pastoralpraktikum in der Pfarreiengemeinschaft St. Josef in St. Ingbert gekoppelt war, endete im Sommer diesen Jahres mit der Priesterweihe im Speyrer Dom (19. Juni). Nach einer Zeit der Mithilfe während der Ferienzeit in meiner Praktikumspfarrei bin ich nun offiziell seit dem 1. August ihr neuer Kaplan. Ich freue mich schon jetzt auf gute Begegnungen und auf eine gute Zusammenarbeit ihrerseits. Eine Aussage von Arnold Janssen (Gründer des Steyler Missionsordens, SVD), möchte ich an den Anfang meiner Landauer Zeit stellen: „Wenn wir alles tun, was in unseren Kräften steht, dann tut Gott das übrige.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen!
Ihr Kaplan Andreas Jacob

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Aus der Presse

Priesterweihe am 20. Juni 2010
Zwei Diakone im Speyerer Dom zu Priestern geweiht

In einem festlich gestalteten Gottesdienst hat Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Samstagmorgen im Speyerer Dom die beiden Diakone Christian Eiswirth (40) aus Göcklingen und Andreas Jacob (32) aus Breitenbach zu Priestern geweiht. An der Feier nahmen fast 1000 Gläubige aus dem Bistum Speyer sowie rund 100 Priester und Theologiestudenten teil. Durch den kenianischen Bischof Philipp Anyolo erhielt der Gottesdienst auch einen besonderen weltkirchlichen Akzent. Die Neupriester werden ab August in der Seelsorge in Pfarreien der Diözese Speyer eingesetzt.
Bischof Wiesemann stellte an den Beginn seiner Predigt die berühmte Pascalsche Wette. Der bedeutende Mathematiker, Physiker und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) habe das menschliche Leben existenziell als Wette verstanden. Er sei davon überzeugt gewesen, dass der Mensch auf jeden Fall auf die größte Karte setzen solle, auf Gott.
Auch die Weihekandidaten setzten, so der Bischof, ganz auf Gott, stellten ihr Leben ganz in seinen Dienst. Tragender Grund für dieses "Wagnis und Abenteuer" sei Jesus Christus. Mit ihm sei der Kirche ein Fundament gegeben, das nicht zerstört werden könne. Gerade in einer Zeit, in der die Kirche sehr stark angefragt werde, sei die Rückbindung an den Ursprung, an Wort, Sendung und Gegenwart Jesu Christi, notwendig.
Die "Gleichzeitigkeit mit Christus", von der Papst Johannes Paul II. in seiner Eucharistieenzyklika geschrieben habe, werde besonders in der Feier der Eucharistie geschenkt, betonte Bischof Wiesemann. Die Gegenwart des Herrn habe der Kirche immer wieder eine "unglaubliche Fähigkeit zur Erneuerung" ermöglicht. Auch den beiden Neupriestern werde die Feier der Eucharistie stets neue Kraft für ihren Dienst geben.
Vor der Weihehandlung legten die beiden Diakone das Versprechen ab, in Verbundenheit mit dem Bischof das Evangelium zu verkünden, das Volk Gottes zu leiten und dem Gottesdienst vorzustehen. Durch Handauflegung, der sich alle anwesenden Priester anschlossen, sowie durch das Weihegebet spendete ihnen der Bischof das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend legten die Heimatpfarrer den Neupriestern zur Eucharistiefeier die priesterlichen Gewänder an.
Musikalisch gestalteten die Feier die Kirchenchöre Hassel und St. Ingbert-St. Josef, die Musikkapelle Göcklingen, eine Schola des Speyerer Priesterseminars sowie Domkantor Christoph Keggenhoff (Orgel).
Nach dem rund zweieinhalbstündigen Gottesdienst empfingen die "Göcklinger Weistroßedudler" die beiden Neupriester vor dem Dom mit zünftiger Blasmusik und Pfälzer Wein. Die Musikgruppe, zu deren Gründungsmitgliedern Christian Eiswirth zählt, war mit einem bunt geschmückten historischen Holzwagen, den ein Traktor - Baujahr 1958 - zog, nach Speyer gekommen. Mit ihrem originellen Gefährt fuhren die Musiker die jungen Geistlichen auch zum Stehempfang ins Priesterseminar am Germansberg. (is)

Kpl. Andreas Jacob (links im Bild)m. Kpl. Eiswirth